Toslink am Mac

hrm_logo_15x50Toslink am Mac – geht das überhaupt? Tatsächlich sind nur die großen Mac Pro Rechner mit einer klassischen Toslink-Buchse ausgetattet. iMac, Mac Books und Mac Mini fehlen diese eckigen Aufnahmen dagegen. Trotzdem lassen auch sie sich mit optischen digitalen Signalen beschicken und geben sie auch heraus.

Der Trick, den sich die Profi-Platzsparer aus Cupertino ausgedacht haben, ist simpel: Die Toslink-Anschlüsse sind Teil des Kopfhöreraus- und Mikrofoneingangs. Die dortigen Buchsen sind am Ende offen und mit einer optischen Linse versehen. Um die handelsüblichen Toslink-Kabel mit dem Mac zu verbinden, ist daher ein Adapter nötig. Diesen gibt es in zwei Varianten:

Toslink-Adapter gerade

Toslink-Adapter gerade

Toslink-Adapter gewinkelt

Toslink-Adapter gewinkelt

Welchen Adapter man wählt, ist eine Frage des Geschmacks oder auch der potenziellen Gefährdung: Ein Mac, der offen steht und um den viel Verkehr ist, wir mit einem seitlich abgewinkelten Stecker sicherer sein als mit einem geraden, aus dem das Kabel zusätzlich herausstakt.

Einige Kabelhersteller liefern den Toslink-Adapter für die 3,5 mm Kopfhörerbuchse übrigens mit ihren Kabeln mit. Beispielsweise ist er bei den Oehlbach Opto Star im Lieferumfang enthalten.

tosslink_oehlbach_optostar

Die Adapter sind sogar farblich passend sortiert – schwarze Adaper zum schwarzen Kabel und rote zum roten. Hauptsache, es besteht niemand auf gelb, blau oder grün.

Wichtiger als die Farbe ist allerdings die Güte des Adapters. Häufig weisen günstige Toslink-Produkte keine planen und exakt runden Austrittsöffnungen auf. Mit einer Lupe und einer Lichtquelle lässt sich das leicht überprüfen. Auch sollten die Oberflächen satiniert sein. Beides hat den Zweck, Reflexionen zu vermeiden, die das Klangbild verschlechtern können.

Mehr zur Toslink-Technik gibt es auch bei Wikipedia.


Abbildung: Oehlbach, Conrad, Kabellager24


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