Mix-Tape: The String Theory – The Los Angeles Suite

Das neue Album The Los Angeles Suite des Berliner Elektro-Klassik-Neo-Pop Kollektivs The String Theory ist definiv spannend
Das neue Album The Los Angeles Suite des Berliner Elektro-Klassik-Neo-Pop Kollektivs The String Theory ist definiv spannend

hrm_logo_15x50Als Stringtheorie bezeichnet man in der Physik  eine Sammlung von eng verwandten hypothetischen Theorien, die statt punktförmige Elementarteilchen sogenannte Stings verwenden, also lineare Darstellungen, um eindimensionale Elemente zu beschreiben. In der Musik ist The String Theory eine interessante Entdeckung – aktuell mit The Los Angeles Suite.

 
The Los Angeles Suite kam schon im September auf den Markt und ich habe es vertrödelt, mich gleich dazu zu äußern. Das ist missliche, weil ich Ihnen damit gute vier Wochen neue Impulse vorenthalten habe. Denn The String Theory musiziert mit einem spannenden Genremix, das sich in den neun Stücken des neuen Albums immer wieder neu ein-, aus- und umsortiert.
 
Gemeinsam ist den Stücken eine gewissen Dringlichheit. Auch die Mischung von klassischem Orchester-Elementen und Elektroklängen eint die Musik. Dass je Song ein Sänger nur einmal auf dem Album agiert, haben die Stücken ebenfalls gemeinsam, wobei die Stimmen perfekt zu den jeweiligen Stimmungen der Lieder passen – mit Ausnahme von Stars and Hypes, das gar keinen Gesang hat. 
 
Wie schön die Vocals harmonieren hört man zum Beispiel bei Addie Hamilton, deren unschuldig-fragiler Sopran in Hollywood Calling die naiven Hoffnungen eines Landeis auf einen Job vor der Kamera akustisch illustriert. Wenn die Musik dann noch mit Dissonanzen einspringt, die auch Kurt Weill hätten einfallen können, ist die Brücke komplett.
 
Der heimliche Hit des Albums dürfte indes California Lover sein, dessen laszives Tonwerk von Shana Halligans sehnsüchtigen Gesang großartig ergänzt sein ansprechendes Flair entfaltet. 
 
Im Hörraum macht The Los Angeles Suite nicht allein mit der stimmungsvollen und abwechslungsreichen Musik, sondern auch mit ihrer umfassenden Räumlichkeit und ihrer transparenten Sortierung Freude. Analoge und digitale Instrumente sind harmonisch austariert und abgemischt. Und das Klangspektrum ist bei aller Dynamik erfreulich ausgewogen.
 
Gegründet wurde The String Theory übrigens 2007 in Berlin als Künstlerkollektiv. Inzwischen – auch die Sängerliste zeigt es – ist das Kollektiv international. Und absolut hörenswert.
 

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Album-Daten

Interpret: The String Theory
Titel: The Los Angeles Suite
Genre: Electronic/Pop
Label: Clouds Hill (Warner)
Jahr: 2020
Spielzeit: 39:23 min
Format: AIFF 44,1/16
Als CD für 9,98 Euro bei Amazon




Audio-Setup



Rechner stationär: Mac mini
Software: Audirvana Plus 3, Pure Music
Betriebssystem: OS X Yosemite 10.10.5
DAC stationär: Cambridge Audio DacMagic Plus
Kabel Mac > DAC: Straight Wire USB
Kabel Dac > Amp: Aqvox NF-Kabel OFC-Kupfer Cinch/Cinch
Kabel Amp > Koss E90: in-akustik NF-104 Micro Air
Verstärker: Yamaha A-S 1000
Boxen: Hans Deutsch HD 311 Retro
LS-Kabel: Albedo Air I
Kopfhörer: Koss ESP 950, Bowers & Wilkins P7

Technik-Tuning:
Geräte-Tuning: je 1 Albat Manufacturer Test Chip
Mac-Tuning: Aqvox USB Detoxer Terminator QL1
DAC-Tuning: Hoerwege DAC-Tuning
DAC-Tuning: Aqvox USB Detoxer Terminator QL2
DAC-Tuning: Audio Exklusiv Silentplugs RCA (1 St.)
DAC-Tuning: inakustik Referenz High Tech Gel-Absorber
Amp-Tuning: Audio Exklusiv Silentplugs RCA (3 St.)
Amp-Tuning: Audio Selection Creaktiv Sound Control Base
Amp-Netzkabel: Aqvox Netzkabel
Rack-Tuning: Creaktiv Erdungs-Set ci2p
Lautsprecherkabel-Tuning: inakustik Referenz Cable Base
Lautsprecherkabel-Tuning: Albat LMC Loudspeaker Cable Chips
Lautsprecher-Tuning: TritonAudio NeoLev
Stromleisten-Tuning: creaktiv Systems Power-Plug Optimizer Abschlußstecker
An diversen Stellen: biophotone Magic Akasha Sound Chips
Steckerleiste NAS und Router: iFi Audio AC iPurifier

Raum-Tuning:
E-Smog: Kemp Elektronik Schumann Resonanz Plug
Strom: Gigawatt Sicherungs-Automat G-C20A
Strom: Gigawatt Steckdose G-044
Strom: HiFi-Tuning Fremdgeräuschzerstörer & Quantenstecker
Raum: Creaktiv Air Field-Equalizer
Heizkörper: 4 creaktiv Systems TwisterStop Glaslinsen 30 mm klar
Fenster Hörraum: 2 creaktiv Systems TwisterStop Glaslinsen 30 mm klar
Spiegel Bad gegenüber Hörraum: 2 creaktiv Systems TwisterStop Glaslinsen 30 mm klar

Rechner mobil: MacBook
Software: Audirvana Plus 3, Pure Music
Betriebssystem: OS X 10.11.6 El Capitan
DAC mobil: Meridian Explorer
Kabel Mac > Dac: Aqvox High-End USB-Audiokabel 12 cm
Kopfhörer: Koss Porta Pro, Beyerdynamic Xelento Remote
Add-on: Aqvox USB-Low-Noise-Linear-Netzteil



Abbildungen: Clouds Hill (Warner)


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