Tchaikowsky: Manfred Symphony – Russian National Orchestra, Mikhail Pletnev

Peter Ilyich Tchaikovsky: Manfred Symphony – Russian National Orchester, Mikhail Pletnev

Peter Ilyich Tchaikovsky:
Manfred Symphony –
Russian National Orchester, Mikhail Pletnev

hrm_logo_15x50Berlioz wollte nicht mehr damit beginnen und Tschaikowsky meinte, dass der Manfred-Komposition seines geschätzten Kollegen Robert Schumann nichts mehr hinzuzufügen sei. Doch dann kamen die Alpen und Tschaikowsky komponierte die folgenden vier Monate seine Manfred Symphonie. Jetzt gibt es sie in einer Einspielung des russischen Nationalorchesters unter Michail Pletnev in Highres-Qualität mit 96 kHz und 24 Bit.

Die Michael Symphonie hat vier Sätze, aber sie hat auch ein literarisches Vorbild: Die Irrungen und Wirrungen Manfreds aus der gleichnamigen dramatischen Dichtung von George Gordon Byron im Jahre 1816. besser manche zum Anlass genommen, das Werk durch Show der sinfonischen Dichtung zuzuordnen, aber darüber wollen wir gar nicht streiten.

Spannende ist schon die Frage, wie sich die Aufnahme des russischen Vorzeige-Orchesters unter dem renommierten Dirigenten Pletnev macht. Und da gibt es einige Überraschungen. Das fängt beim Klang an: Ihr düster angelegt ist der, in Passagen schon fast drohend und gibt damit der Innerlichkeit des leidenden, zweifelnden und verzweifelten Titelhelden Manfred ein klangliches Gesicht. Dazu passt auch, dass die Geigen selbst in aufblitzen Momenten scheinbaren Überschwang keinesfalls schrill jubilieren und im Diskant wie toll Pirouetten drehen, sondern Verhalten zögernd eher den Sachverhalt konstatieren.

Ein bisschen wirkt die Einspielung hierdurch altmodisch, fast wie eine wiederbelebte Schallplatte aus den Sechzigern, und nicht wie ein Album, dass erst kürzlich für das Label Pentatone aufgenommen wurde. Doch genau das ist der Fall, dazu noch in hoher audiophiler Güte mit 96 kHz und 24 Bit. Bei höherer Lautstärke teilen das die Lautsprecher auch in aller Feinheit mit, wer es lieber etwas leiser mag, dem sei der Genuss über Kopfhörer nahe gelegt, mit denen sich gleichfalls gut Klangpirsch gehen lässt, Ganz toll dem Motto des Labels: Sit back and enjoy.



Album-Daten

Name – Peter Ilyitch Tchaikowski – Manfred Symphony
Interpreten – Russian National Orchestra, Mikhail Pletnev
Label – Pentatone
Jahr – 2014
Spielzeit – 59:29 min
Format – FLAC 96/24
Preis – 21 Euro
Zu finden bei HighResAudio



Audio-Setup

Rechner: Mac Mini 1,83 GHz Intel Core 2 Duo
Software: Audirvana Plus, Pure Music
Betriebssystem: OS X 10.6 Snow Leopard Server
DAC stationär: Cambridge Audio DacMagic Plus
Kabel Mac > Dac: Aqvox High-End USB-Audiokabel 1,7 m
Kabel Dac > Amp: Aqvox NF-Kabel OFC-Kupfer Cinch/Cinch
Verstärker: Yamaha A-S 1000
Boxen: Hans Deutsch Light Style 2
LS-Kabel: Straight Wire Melody

Rechner mobil: MacBook white
Software: Audirvana Plus, Pure Music
Betriebssystem: OS X 10.9 Mavericks
DAC mobil: Meridian Explorer
Kabel Mac > Dac: Aqvox High-End USB-Audiokabel 12 cm
Kopfhörer: Koss Porta Pro, Bowers & Wilkins P7
Add-on: Aqvox USB-Low-Noise-Linear-Netzteil



Abbildung: Pentatone

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