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mats eilertsen - rubicon

Aparte Klangflut: Mats Eilertsen – Rubicon

Der norwegische Jazz-Bassist Mats Eilertsen ist eher ein Geheimtipp. Kein Fusion-König wie Marcus Miller, kein Avantgardist wie Eberhard Weber, aber ein erfindungsreicher und vielfältiger Vertreter seiner Spezies. Jetzt hat er sein viertes Album vorgestellt:...

Das Irish Baroque Orchestra unter Monica Huggett hat sieben Konzerte gefühlvoll eingespielt

Irish Baroque Orchestra – Concerti Bizarri

Barocke Klassik ist eine Musik, die gleichförmig herumdudelt, unter 1500 Hertz praktisch nicht stattfindet und nach dem dritten Satz langweilig wird. Sagen böse Zungen. Tatsächlich kann Barock-Musik mit sehr viel Feinheit, Eleganz und Dynamik...

Gewaltiger Klang: Resphighis Sinfonia drammatica & Belfagor Overture, eingespielt vom Orchstre Philharmonique de Liège unter der Leitung von John Neschling

Respighi: Sinfonia drammatica & Belfagor Overture

Stimmt. Ottorino Respighi ist nicht immer leichte Kost. Neue italienische Instrumentalmusik heißt das, was er komponiert. Was sich gegen Verdi und die verstrische Oper stellte. Und bei der Sinfonia drammatica mit gehörig Wucht antritt....

Jazz gehabt und Spaß dabei: Marutyri - Innen Movements

Versprechen gehalten: Marutyri – Inner Movements

Nun haben sie es also getan: Die Musiker der niederländischen Jazz-Band Marutyri haben ihr versprochenes Album vorgelegt. Inner Movements heißt es und zeigt eindrücklich, wie eine Big-Band mit jungen Musikern in Eigenregie fantastische Songs...

Shift heißt das aktuelle Album von Logan Richardson, der sich mit Pat Metheny verstärkt hat

Logan Richardson feat. Pat Methey – Shift

Los geht’s! Und wie. Wer bei Jazz an die launigen Swing-Takte zum Bier oder gediegene Big-Band-Gebläse denkt, wird von Logan Richardson gewiss enttäuscht. Der US-Amerikaner zieht auf seinem Album Shift ganz andere Seiten auf:...

Blackstar - das jüngste und zugleich letzte Album des jetzt verstorbenen David Bowie

Sternensänger: David Bowie – Blackstar

Vor wenigen Tagen veröffentlichte David Bowie sein Album Blackstar. Und starb zwei Tage darauf. Wie geht der Rezensent damit um? Ein Album als Manifest? Ein Nachruf praehum? Ein glücklicher (für den Fan) oder bedauerlicher...