Na hoppla: Gleb Kolyadin – Gleb Kolyadin

Gleb Kolyadin hat mit seinem gleichnamigen Album ein tolles Debut vorgelegt

Gleb Kolyadin hat mit seinem gleichnamigen Album ein tolles Debut vorgelegt



hrm_logo_15x50Gleb Kolyadin? Nie gehört. Aber die 30 Sekunden Vorgeschmack, die Webshops bieten, waren Grund genug, das ändern zu wollen. Und da hatte ich noch gar nicht gelesen, wer auf dem Album so mitspielt. Aber der Reihe nach.

Gleb Kolyadin ist ein russischer Pianist. Ausgebildet in der Klassik, hat es sich inzwischen dem Rock-Genre zugewendet. Tatsächlisch ist es eher ein Zwischending zwischen Progressive Rock und Piano-Klassik, wobei Progrock die Feder führt. Womit wir bei den Mitmusikern wären.

Sein Debüt hat Gleb Kolyadin nicht nur etwas unorthodox aufgenommen – er spielte seine Pianoparts in Mosaku ein und dann gingen die Aufnahmen auf die Reise. Halt machten sie unter anderem bei:

  • Nick Beggs, Bassist von Steven Wilson und Kajagoogoo
  • Gavin Harrision, Drumer bei Porcupine Tree (Steven Wilson) und King Crimson
  • Steve Hogarth, Sänger von Marillion

Außerdem spielen mit: Gitarrist Vlad Avy, der zugleich das Album mischte und produzierte, Evan Cason an Bodhran und Percussion sowie Theo Travis, der Saxophon und Flötentöne beisteuert.

Herausgekommen ist bei dem Studio-Patchwork ein absolut mitreißendes und temporeiches Album, das mit hoher Virtuosität und vielfältiger Melodik jedes Sekunde begeistert. Sei es mit Kaleidoscope, das von rasant-trommelgetriebener Rhythmik plötzlich in beinahe mysthisch-melodischen Gesang kippt. Sei es mit Insight, das gleich zu Beginn den Hörer forsch mit percussivem Piano und verzwackter Rhythmik an die Begeisterungs-Grenze treibt. Sei es…

Im Grund ist es fast egal, welches Lied man aus der Playlist zieht. Das gesamte Album ist sehr groovy, es ist fantastisch abgemischt und hat eine so aufgeräumte Bühne, dass manches Kammermusik-Album neidisch wäre. Und fantastisch musikalisch sind die insgesamt 13 Stücke von Gleb Kolyadin obendrein.

Das ist Prog-Rock-Klassik-Spaß vom feinsten und sollte unbedingt testgehört werden.


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Album-Daten

Titel: Gleb Kolyadin
Interpret: Gleb Kolyadin
Genre: Rock
Label: Kscope
Jahr: 2018
Spielzeit: 54:54 min
Format: FLAC 48/24
Preis: 15 Euro
Zu finden bei HighResAudio




Audio-Setup



Rechner stationär: Mac mini
Software: Audirvana Plus 3, Pure Music
Betriebssystem: OS X Yosemite 10.10.5
DAC stationär: Cambridge Audio DacMagic Plus
Kabel Mac > DAC: Straight Wire USB
Kabel Dac > Amp: Aqvox NF-Kabel OFC-Kupfer Cinch/Cinch
Verstärker: Yamaha A-S 1000
Boxen: Hans Deutsch HD 311 Retro
LS-Kabel: Straight Wire Melody
Kopfhörer: Koss ESP 950, Bowers & Wilkins P7

Technik-Tuning:
Geräte-Tuning: je 1 Albat Manufacturer Test Chip
Mac-Tuning: Aqvox USB Detoxer Terminator QL1
DAC-Tuning: Aqvox USB Detoxer Terminator QL2
DAC-Tuning: Audio Exklusiv Silentplugs RCA (1 St.)
DAC-Tuning: inakustik Referenz High Tech Gel-Absorber
Amp-Tuning: Audio Exklusiv Silentplugs RCA (3 St.)
Amp-Tuning: Audio Selection Creaktiv Sound Control Base
Amp-Netzkabel: Aqvox Netzkabel
Rack-Tuning: Creaktiv Erdungs-Set ci2p
Lautsprecherkabel-Tuning: inakustik Referenz Cable Base
Lautsprecherkabel-Tuning: Albat LMC Loudspeaker Cable Chips
Lautsprecher-Tuning: TritonAudio NeoLev
Stromleisten-Tuning: creaktiv Systems Power-Plug Optimizer Abschlußstecker
An diversen Stellen: biophotone Magic Akasha Sound Chips

Raum-Tuning:
E-Smog: Kemp Elektronik Schumann Resonanz Plug
Strom: Gigawatt Sicherungs-Automat G-C20A
Strom: Gigawatt Steckdose G-044
Strom: HiFi-Tuning Fremdgeräuschzerstörer & Quantenstecker
Raum: Creaktiv Air Field-Equalizer

Rechner mobil: MacBook
Software: Audirvana Plus 3, Pure Music
Betriebssystem: OS X 10.11.6 El Capitan
DAC mobil: Meridian Explorer
Kabel Mac > Dac: Aqvox High-End USB-Audiokabel 12 cm
Kopfhörer: Koss Porta Pro, Beyerdynamic Xelento Remote
Add-on: Aqvox USB-Low-Noise-Linear-Netzteil



Abbildungen: Kscope


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