iTunes bald mit High-Res Tracks?

Vielleicht ab Juni mit HighRes-Musik: Apple soll planen, iTunes aufzubohren

Vielleicht ab Juni mit HighRes-Musik: Apple soll planen, iTunes aufzubohren

hrm_logo_15x50

Möglicherweise plant Apple zur WWDC vom 2. bis 6. Juni den Musikshop iTunes auch mit hochauflösender Musik zu bestücken. Das zumindest spekuliert der Blogger Robert Hutton in einem Artikel seines Blogs RobertMusic. Als Indiz hierfür wertet der Kanadier, dass der Strom von HighRes-Files in jüngster Zeit deutlich abgenommen hat.

Apple habe, so Hutton, in den vergangenen Jahren von den Plattenlabeln intensiv Aufnahmen mit 24-Bit und 96- und 192-KHz eingefordert und so die umfangreichste Sammlung von High-Res Audiofiles zusammen getragen. Die soll ab Juni peu-a-peu in den Markt kommen sollen. Als erstes werden drei Alben von Led Zeppelin angeboten werden. Die Preise sollen pro Song um ca. 1 Dollar steigen. Ob sich Albenpreise dann auch verdoppeln oder an den aktuellen Preisen von HighResAudio und anderen Shops orientieren, ist allerdings noch nirgends zu finden.

In einem Punkt ist Hutton allerdings skeptisch: Dass die hochauflösenden Files auch tatsächlich neu abgemischt werden. Hintergrund ist, dass die aktuellen 24-Bit Releases nur zu oft hochgesampelte 16-Bit CD Aufnahmen sind. Er nennt es recht plastisch „CD mastering – brickwalled“. HighResAudio hat aus diesem Grund eine Vorkontrolle eingeführt, die alle neuen Alben umfänglich analysiert und nur native 96- oder 192-KHz Aufnahmen tatsächlich in das Shopangebot mit aufnimmt.

Zudem ist offen, in welchem Format Apple die 192-KHz Aufnahmen anbieten will. Aktuell ist das hauseigene Format ALAC nur in der Lage, 96-KHz Aufnahmen zu verarbeiten. Dass Cupertino auf FLAC, WAV oder DSD anbieten wird, scheint mit Blick auf das bisherige Verhalten der Kalifornier nicht zwingend. Vielleicht kann man sich also zur WWDC auch auf ein ALAC-Update freuen – und ein iOS und OS X, die entsprechende Files verarbeiten können. Gerade den iOS Devices stünde etwas Klangverbesserung gut zu Gesicht. Oder aber es gibt doch FLAC, WAV und DSD, ganz einfach, damit der Dollar auf jeden Fall munter rollt.


Abbildungen: Apple

Das könnte Dich auch interessieren …