10 Weihnachts-Tipps für schönen Klang

Kein Spielzeug, aber spielen, was das Zeug hält: Die Albat Holographic Sound Disks

Kein Spielzeug, aber spielen, was das Zeug hält: Die Albat Holographic Sound Disks


Backgammon für die Ohren: Albat Holographic Sound Disk



Holz ist ein schönes Material, und als Klangmaterial für Instrumente unverzichtbar. Auch die meisten Boxen, viele Racks und sogar die Seitenwangen einiger Verstärker sind aus Buche, Eiche, Erle und Co gefertigt. Wenn es so musikalisch gefragt ist, taugt Holz dann auch in anderem Kontext für den Musikgenuss?

Allgemeines

Ich ahne schon, die ersten wollen jetzt abspringen: Eso-Käse. Klanghölzchen für Ohr-Narren. Der Verdacht liegt nahe, das stimmt. Zumal die meisten – für erklärte Physiker angeblich, für erklärte Zuhörer tatsächlich – klang-optimierenden Objekte aus Glas oder Obsidian bestehen. Oder aus Metall. Jedenfalls aus einem so schwerwiegendem wie bedeutungsschwerem Material. Und nun das: Holzscheiben, die an Backgammon-Klötzchen erinnern.

Die Albat Holographic Sound Disks, wie die Scheiben offiziell heißen, sind reiner Neugier entsprungen: Lässt sich auch Holz informieren, also mit energetischen Eingeschaften ausstatten, die es dem geneigten Zuhörer (das ist er wieder) mehr Freude am Klang spenden. Die Antwort nach diversen Versuchen: Ja.


Qualität und Verarbeitung

Die Albat Holographic Sound Disks sind aus Holz gefertigt, wobei Heiko Albat nicht sagen kann, um welche Sorte Holz es sich handelt. Ihm ging es vor allem um ein ansehnliches Material, das sich leicht handhaben lässt, die klangoptimierenden SM-Impulse optimal speichert und auf Geräte abgibt. Die hellen Scheiben wirken allerdings wie Buche.

Eine Holographic Sound Disk ist 8 mm stark und misst 3,5 cm im Durchmesser. Ihre Oberflächen wirkt matt lackiert und ist im wesentlichen glatt. Im wesentlichen deshalb, weil jede Scheibe in der Mitte oben und unten eine Vertiefung aufweist, die leicht rau ist.

In Summe machen die schwarzen wie die in Natur-Optik gehaltenen Sound Disks einen ordentlichen Eindruck. Nicht überragend luxuriös, aber auch nicht schluderig geschnitzt.



Nette Haptik, netter Klang:  Albat Holographic Sound Disks sind in zwei Farben erhältlich

Nette Haptik, netter Klang: Albat Holographic Sound Disks sind in zwei Farben erhältlich



Anwendung

Die Albat Holographic Sound Disk gehört zu den Produkten der Albat Holographic Serie. Ihre Aufgabe respektive ihr Effekt: ein offeneres, luftigeres Klangbild mit mehr Mikrodetails. Verspricht der Hersteller.

Um dieses Klangbild zu erreichen, werden die Holograpic Sound Disks einfach auf ein Gerät gelegt. Zwar könnten es auch alle auf das selbe Gerät sein, da Albat verspricht, dass die Disks im Plural einander ergänzen und den Effekt immer weiter treiben – so lange, wie der geneigte Holographic-Fan es möchte.

Ich entscheide mich aber für eine gerechte Verteilung, und zwar auf folgende Gerätschaften: Verstärker, DAC, Netzleiste, Lautsprecher. Damit ist das erste 5-er Set wegorganisiert. Für Runde zwei des Hörtests folgt später das zweite 5-er Set mit den selben Zielobjekten.


Wirkung

Die ersten fünf Albat Holographic Sound Disks sind platziert – und? Steht schon eine Halle im Hörraum? Natürlich nicht. Keine Halle, kein Kirchenschiff, kein Flugzeughangar. Das wäre auch etwas zu viel des guten und würde zu einem arg unwirklichen Klangbild führen – nebst dem Bedarf, nach einer Ohren-Lupe zu fahnden, um die Klänge noch finden zu können.

Was aber nach ein paar Minuten durchaus auffällt ist die leichte Öffnung des Klanggefüges. Die Musik wirkt etwas luftiger und leichtfüßiger, der Klang fließt entspannter, Dynamik und Druck sind aber weiterhin vorhanden.

Und bei einem Doppel-Quintett Sound Disks? Wird der Effekt noch etwas deutlicher, die Musik noch etwas luftiger und frischer. Besonders Stücke, bei denen im Hintergrund allerlei passiert, erhalten so ein Plus an Charme. Das gilt für den Cassandra Wilson-Titel Good Morning Heartache oder auch für Outro von Louka.

Bei Klassik-Einspielungen unterstützt die leichtfüßigere Darstellung der tonalen Gruppenarbeit mitunter ebenfalls deutlich. Gerade Aufnahmen, die etwas stumpf und eng wirken, bekommen eine kleine Feinpolitur und mit der neuen Offenheit auch ein schöneres Gesamtbild. Das gilt zum Beispiel für einige Einspielungen des London Symphony Orchestras aus dem Fundes der Society of Sound.

Der Effekt wirkt sich natürlich auf alle Genre aus, auch auf gestandene Rock-Nummern wie Smoke on the Water vom Deep Purple-Album Made in Japan. Allerdings ist das Album eher kompakt abgemischt und da muss man solch einen Effekt schon wirklich wollen, sonst erscheint die Darbietung einfach nur unwahr – auch wenn ohrphysikalisch alles stimmt.


Fazit

Die Albat Holographic Sound Disk ist ein Holzscheibchen, das überrascht. Zum einen funktioniert es tatsächlich, zum anderen ist es überhaupt nicht teuer. Und ob schwarz oder natur – der Klangbild wird mit jeder Disk ein Scheibchen offener und luftiger. Auch Mikrodetails sind zu haben, und das schon bei mittlerer Lautstärke. Das ist charmant, weil es das Gehör schont.

Der Preis, der die Albat Holographic Sound Disks interessant macht, beträgt 9,99 Euro pro Stück. Das ist günstig für eine Tuning-Komponente. Und wer nach dem Test in den eigenen Wänden nichts gehört hat und die Disks weiterhin für esoterischen Humbug hält, hat ein 30 Tage Rückgaberecht bei voller Geld zurück Garantie.

Da kann dann auch der letzte Skeptiker unbesorgt neugierig werden. Und sich überraschen lassen.


Produkt-Daten

Produkt: Klangoptimierer
Hersteller: Albat Bioenergetich Solutions
Modell: Holographic Sound Disk
Besonderheit: informiertes Holz
Maße: 8 x 35 mm (h x ø)
Preis: 9,99 Euro/St.
Hersteller-Website: Albat
Zu beziehen bei Albat Online-Shop




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Abbildungen: HighResMac/Tom Semmler

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